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Arbeitsweise

wohin geht der weg 02Wohin führt mein Weg?Wir versuchen, die Ratsuchenden mit ihren Fragen und Sorgen wohlwollend, wertschätzend und verständnisvoll so anzunehmen, wie sie zu uns kommen. Wir hören zu und halten auch schwierige Situationen und Gefühle mit ihnen aus. Wir bleiben neutral und arbeiten mit ihnen ressourcenorientiert an ihren „Aufträgen“. Wir wollen die Gesamtsituation verstehen und gemeinsam mit den Ratsuchenden sortieren, damit die Dinge wieder „in Ordnung“ und alle wieder zur Ruhe kommen können.

Ein Ziel dabei ist, dass Menschen sich selbst und die Kinder, für die sie sorgen, mit deren Verhalten besser verstehen lernen. Neue Bewältigungsmuster können so entwickelt und Lösungen umgesetzt werden. In Familie und Partnerschaft kann wieder aufeinander zugegangen werden und Eltern werden trotz Trennung ein gutes und verantwortliches „Elternteam“.

Wir verstehen den Menschen eingebettet in ein Familiensystem auf dem Hintergrund der Mehrgenerationenperspektive.

Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen sind für uns Symptome eines ins Wanken gekommenen familiären Gleichgewichts und nicht Dinge, die „repariert“ oder behandelt werden müssen. In vielen Fällen liegen die Ursachen tiefer und sind in Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen zu suchen.
Wir suchen nicht nach Schuld und akzeptieren, dass alle ihre jeweils eigene Wahrnehmung und „Wahrheit“ haben.

Bei Konflikten in Familien oder zwischen (getrennten) Eltern verstehen wir uns als Vermittler und bleiben stets neutral und allparteilich. Wir berücksichtigen jede Position und wollen dabei helfen, echte Kompromisse zu finden, mit denen es allen Beteiligten besser geht.

Dabei haben wir die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen immer im Blick und rücken ihr Wohl (wieder) in den Fokus. Wir versuchen, die Ratsuchenden durch unsere Beratungsangebote zu stärken und Ressourcen zu (re-)aktivieren: wenn es den Erwachsenen gut geht, geht es oft auch den Kindern gut.

Unser Ziel dabei ist, dass Kinder ihr Zuhause als Ort der Verbundenheit, der Fürsorge und des gegenseitigen Respekts erleben können.

Kinder sollen nicht in Loyalitätskonflikte geraten, sondern lieben dürfen, wen sie wollen.

Sie sollen keine Angst haben oder sich um ihre Eltern kümmern müssen, sondern einfach Kind sein dürfen und Vertrauen haben.

Sie sollen gefördert und mit Liebe begleitet werden, damit sie gesund aufwachsen und ihre Ressourcen voll entfalten können.